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FS 26.103

Wassernutzung und Hydrologie im Hochgebirge

This session is scheduled concurrently with another session in the same location, and is in position 3
Session status: Accepted
Content last updated: 2026-07-15 16:32:53
Online available since: 2026-05-17 19:34:44

Details

  • Full Title

    Potentiale Wassernutzung im Hochgebirge und lokale/überregionale Auswirkungen auf die Hydrologie (Wasserkraft, Tourismus, Bewässerung, Schifffahrt)
  • Scheduled

    Talks:
    2026-11-20, 13:00 - 14:30 (LT), Obergurgl
    Poster:
    2026-06-20, 15:00 - 16:30 (LT), Obergurgl
    Talks:
    2026-11-20, 13:00 - 14:30 (LT), Obergurgl

    Poster:
    2026-06-20, 15:00 - 16:30 (LT), Obergurgl
  • Chair

    Brunner, Manuela
  • Co-chair(s)

    Wechsler, Tobias; and Achleitner, Stefan
  • Thematic Focus

    Klimawandel, Ökosysteme, Ressourcen, Wasserkreislauf, Wasserwirtschaft
  • Keywords

    Klimawandel, Wasserwirtschaft, Ökosysteme

Abstract/Description

Die rasante Klimaerwärmung verändert den Wasserkreislauf und die saisonale Wasserverteilung, insbesondere in alpinen Einzugsgebieten. Klimaszenarien zeigen eine deutliche Verschiebung hin zu höheren Abflüssen im Winter und geringeren im Sommer. Diese Veränderungen betreffen die gesamte Wasserwirtschaft: einerseits steigt das Potenzial für die Winterstromproduktion aus Wasserkraft, andererseits beeinträchtigen Trockenheitsereignisse die Wassernutzung im Sommer, wenn der Wasserbedarf für landwirtschaftliche Bewässerung und Wasserentnahmen zu Kühlzwecken am höchsten ist. Die rasante Klimaerw3ärmung betrifft jedoch nicht nur die Wasserverfügbarkeit, sondern auch die Wassertemperatur, was den Druck auf aquatische Ökosysteme erhöht.

Registered Abstracts

ID: 3.45
|Stahl, Kerstin

Stahl, Kerstin
Direkte und indirekte Grundwasserneubildung am Gebirgsrand: Abschätzung und Vergleich mit multiplen Nutzungsansprüchen
Stahl, K.
Szillat, K.; Lange, J.; and Weiler, M.
Abstract/Description

Nutzungskonkurrenzen für Grund- und Oberflächenwasser haben insbesondere in Zeiten mit Trockenheit stark zugenommen. Eine Abschätzung der verfügbaren Wasserressourcen für die multiplen Nutzungen jetzt und in der Zukunft muss deshalb insbesondere auch die Menge der Grundwasserneubildung berücksichtigen. In und am Rand von Gebirgsregionen tragen Flüsse maßgeblich zur Grundwasserneubildung bei. Die Berücksichtigung der Mengen ist herausfordernd. Der Beitrag zeigt einen methodischen Ansatz zur Abschätzung der direkten und indirekten Grundwasserneubildung basierend auf ‚offline‘ Modellkomponenten von Wasserhaushalt und Transmissionsverlusten im Gerinne. Eine validierte Anwendung der Methodik zeigt für Trinkwasserschutzgebiete am Rand des Schwarzwalds deutliche Wasserdefizite unter der Annahme des berechneten potentiellen landwirtschaftlichen Bewässerungsbedarfs sowie dem lokalen Trinkwasserbedarf. Ein im Projekt ‚StressRes‘ entwickeltes Anwendungstool für Baden-Württemberg generalisiert die Methodik und erlaubt weitere flexible Vergleiche im langfristigen Mittel sowie in Trockenjahren mit erhöhtem Nutzungsdruck.

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