Veränderte Wasser- und Energiebedingungen in Hochgebirgsregionen und ihre Bedeutung für die Wasser- und Sedimentdynamik: Ergebnisse in genesteten hochalpinen Einzugsgebieten in Tirol –
(2) International Centre of Excellence for Dams (ICED), IIT Roorkee
(3) Landesumweltamt Brandenburg, Potsdam
(4) Norwegian Meteorological Institute, Oslo
Abstract
Hochalpine Einzugsgebiete zeichnen sich durch starke saisonal-schwankendes hydrologisches Regime, aber auch durch hohe Schwebstoffabgaben aus, was starke Auswirkungen hat, z. B. auf die Wasserverfügbarkeit und -qualität flussabwärts und hydrologische Extreme. Die Auswirkungen vergangener und zukünftiger Klimaveränderungen auf die hochalpine Wasser- und Sedimentdynamik sind jedoch aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit historischer Daten und Methoden für Zukunftsprognosen noch nicht vollständig verstanden.
Der Beitrag fasst Forschungen aus den letzten 10 Jahren zusammen. Diese beinhalten Datenerhebungen in den Ötztaler Alpen, konzeptionelle Arbeiten, Datenanalysen und Modellierungen. Die hier vorgestellten Arbeiten umfassen
- Analyse der Abflussdynamik und deren Trends auf verschiedenen Skalen
- Rekonstruktion des Sedimentaustrags der letzten 50 Jahre für 2 hochalpine Gebiete
- Veränderungen von Frost-Tau-Zyklen und Bedeutung für die Sedimentdynamik
Letztlich wird ein Ausblick auf wahrscheinliche künftige hydro-sedimentologische Entwicklungen und zu Forschungsperspektiven versucht.
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