Neubewertung der hydrologischen und hydraulischen Sicherheit der Staudämme der Gesellschaft Alperia Greenpower

Abstract ID: 3.50
| Accepted as Poster
| TBA
| TBA
Lanzingher, G. (1)
Maestri, M. (1); Campagna, L. (1); and Cadore, A. (2)
(1) Alperia Greenpower GmbH, Via Claudia Augusta 161 - 39100 Bolzano
(2) ISMES AG, Via Pastrengo 9 - 24068 Seriate (BG)
How to cite: Lanzingher, G.; Maestri, M.; Campagna, L.; and Cadore, A.: Neubewertung der hydrologischen und hydraulischen Sicherheit der Staudämme der Gesellschaft Alperia Greenpower, #WAH26-3.50
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Keywords: Damm, Hochwasserabflussmengen, Ablassanlagen
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Keywords: Damm, Hochwasserabflussmengen, Ablassanlagen
Abstract
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Die vorliegende Zusammenfassung befasst sich mit den Studien zur hydrologisch-hydraulischen Neubewertung einiger Staudämme des Unternehmens Alperia Greenpower.

Ziel der Studien war die Neubewertung der maximalen Hochwasserabflussmengen sowie die Analyse der Abflusskapazität der Ablassanlagen.

Ende der 1990er-Jahre – Anfang der 2000er-Jahre beauftragte der Konzessionär auf Verlangen der Aufsichtsbehörde spezialisierte Büros mit einer Neubewertung der hydrologisch-hydraulischen Sicherheit der von ihm verwalteten Großstaudämme.

Es ist interessant festzustellen, dass bei vielen Staudämmen die neu berechnete maximale Durchflussmenge geringer ausfiel als die in den Planungsunterlagen angegeben.

In den jüngsten Studien aus dem Jahr 2023 wurde die Ermittlung der Spitzenabflussmenge für Ereignisse mit unterschiedlichen Wiederkehrzeiten wie folgt durchgeführt:

  • Anwendung direkter statistischer Methoden, basierend auf den Ergebnissen von Studien, in denen historische Abflussmessungen auf „regionaler“ Ebene analysiert werden;
  • Anwendung indirekter statistischer Methoden, die es ermöglichen, den Scheitelabfluss ausgehend von Niederschlagsdaten abzuschätzen.

In vielen Fällen hat sich gezeigt, dass die unterschiedlichen Ansätze in den jüngsten Studien zu statistisch vergleichbaren Schätzungen bei Bewertungen mittels direkter Methoden führen. Der Unterschied wird deutlicher, wenn man die Schätzung mittels Zu- und Abflussmodellierung betrachtet.

Hydrologische Neubewertungen haben trotz des Klimawandels und der Zunahme extremer Wetterereignisse oft zu niedrigeren Abflusswerten geführt.

Die zum Zeitpunkt des Baus der Staudämme verwendeten Ansätze zur Bewertung der Hochwasserabflussmengen dienten der Planung der Entlastungsanlagen, die in der Lage sein mussten, außergewöhnlich hohe Hochwassermengen abzuleiten. Diese meist analytischen Modelle waren sehr konservativ und sicherheitsorientiert und neigten dazu, die Hochwasserabflussmengen zu überschätzen.

Die Ende der 90er Jahre angewandten Regionalisierungsmethoden haben einige Probleme aufgezeigt, die damit zusammenhängen, dass zwar benachbarte geografische Gebiete berücksichtigt wurden, diese sich jedoch durch deutlich andere Schnee- und Niederschlagswerte auszeichneten als die untersuchten Gebiete.

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