Verbesserung von hydrologischen Speicherzuflussvorhersagen und von Hochwasserprognosen mit innovativen Schneedaten

Abstract ID: 3.36
| Accepted as Talk
| TBA
| TBA
Schöber, J. (1)
Winter, B. (2); Schmieder, J. (2); Plattner, M. (1); Fey, C. (1); Helfricht, K. (3); Lamare, M. (4); and DallAmico, M. (5)
(1) TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, Eduard-Wallnöfer-Platz 2, 6020 Innsbruck, Österreich
(2) alpS GmbH, Technikerstraße 21a, 6020 Innsbruck
(3) Sachgebiet Hydrographie und Hydrologie, Abteilung Wasserwirtschaft, Amt der Tiroler Landesregierung, 6020 Innsbruck
(4) Sinergise Solutions GmbH, Mariahilferstraße 1, 8020 Graz
(5) Waterjade srl, Via Guardini 24, Trento 38121, Italy
How to cite: Schöber, J.; Winter, B.; Schmieder, J.; Plattner, M.; Fey, C.; Helfricht, K.; Lamare, M.; and DallAmico, M.: Verbesserung von hydrologischen Speicherzuflussvorhersagen und von Hochwasserprognosen mit innovativen Schneedaten, #WAH26-3.36
Categories: No categories defined
Keywords: flächige Schneehöheninformatio, SWE-Zeitreihen, Satellitendaten
Categories: No categories defined
Keywords: flächige Schneehöheninformatio, SWE-Zeitreihen, Satellitendaten
Abstract
[e2pdf-download id="7"]
Download
Download

In Einzugsgebieten mit nivalen und glazialen Abflussregimen spielt die Prognose der Schneeschmelze eine wesentliche Rolle. In dem Vortrag werden Beispiele von praktischen Anwendungen von Schneedaten zur Verbesserung der hydrologischen Vorhersagen im Kontext von Hochwasserprognosen und Speicherzuflussprognosen gegeben.

Ein Anwendungsbeispiel des Hochwasserprognosemodells des Inn zeigt die multivariate Kalibrierung von Niederschlag-Abflussmodellen des Schweizer Inneinzugsgebietes auf Basis von Sentinel 2 Satellitenbildern und Abflussdaten. Um auch Daten der Schneemasse in der Modellkalibrierung einfließen zu lassen, werden die Reihen zahlreicher automatischer Schneehöhenmessungen, die davor in SWE umgewandelt wurden, in die Kalibrierung einbezogen. Es wird gezeigt, dass das Modell gut in der Lage ist diese SWE-Zeitreihen nachzurechnen und auch die Abflusssimulationen damit verbessert werden.

Im April 2026 wurde für die Einzugsgebiete des Kaunertalkraftwerks und der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz Orthofotos flugzeuggestützt aufgenommen und damit eine Höhenmodell erstellt. Dieses Höhenmodell ermöglicht in den schneebedeckten Flächen die Berechnung der Schneehöhe in dem man die schneefreie Oberfläche davon abzieht. Dazu wird ein Airborne Laserscanning Datensatz vom Spätsommer 2025 verwendet. Dieser Datensatz wird dazu verwendet das hydrologische Langfristprognosesystem der TIWAG zu verbessern und die Simulation der Wiederbefüllung der Speicher über den Sommer auf Basis der Schneeschmelze zu validieren.

Dieses Langfristprognosesystem steht auch im Fokus des Forschungsprojektes „Unterstützung der saisonalen Abflussvorhersage von alpinen Speicherkraftwerken“ in der GTIF (Green Transition Information Factories) Domäne „Energiewende“. Um den Einfluss der Schneebedeckung laufend überprüfen zu können wurde im Zuge des Projektes eine Plattform zur laufenden Einbeziehung der optischen Sentinel 2 Daten für die hydrologischen Vorhersagen geschaffen. Beispiele zur Einbeziehung der aktuellen Schneedeckte in den Prognoseablauf werden gegeben.

We are processing your request… Just a few seconds — thanks for your patience… Almost done — preparing everything for you… Huuuh… this seems to be a difficult thing 🤔 I’m not sure if I can manage this right now… Please refresh the page — I think something went wrong.
If this happens again, please get in touch with us.